Resilienz, Psychologie, Motivation, Elan
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Wäre es nicht toll, wenn in manchen Momenten jemand, wie in den Song von Bob Marley uns zu rufen würde: „Steh auf!“ „Get up, stand up!“ Genau dann wenn wir das Gefühl haben, dass man nicht mehr aufstehen möchte. Wenn das Liegenbleiben, so erdrückend es auch ist, einfacher erscheint. Weil das Aufstehen soviel Kraft kostet.

Stellen Sie sich eine Situationen vor, die mit Stress und Sorgen verbunden ist. Vielleicht eine Situation in der Sie das Handtuch werfen wollen und am liebsten liegen bleiben würden. Z. B. eine Krise. Dies kann sich in ihrem Privatleben oder auch in ihrem Berufsleben abspielen. Vielleicht haben Sie auch, wie ich in ihrem Umfeld die Beobachtung gemacht, es gibt Menschen, die straight ihren Weg gehen; komme da, was kommen mag, die sich von nichts und niemanden davon abbringen lassen ihre Ziele zu erreichen. Diese Menschen bleiben einfach gelassen und stecken Lebenskrisen einfach mal so weg. Zumindest erschein es so. Mr. & Mrs. Supernatural, die nichts erschüttern kann, an denen einfach alles abzuprallen scheint.

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Und dann gibt es die anderen, damit meine ich diejenigen die gerade am Boden liegen, von denen zu Beginn dieses Artikels schon die Rede war. Die bei einer Krise erst mal in Panik verfallen und nicht wissen, was sie jetzt tun sollen. Vor allem wenn sie daran denken wieder aufzustehen und weiterzumachen. Sie sind damit vollkommen überfordert. Stress ist erst mal das Ergebnis und als Folge des Stresses sind sie so blockiert dass nichts mehr geht. Und wie soll man bei soviel Stress den Mut finden wieder aufzustehen? Wie kann es sein, dass was Einige als Herausforderung ansehen, andere wiederum nur bei dem Gedanken an die jeweilige Situation, sie an ihre Grenzen bringt. Es geht nicht darum „unverwundbar“, „unnachgiebig“ oder über die Maßen hart zu sein. Sondern darum, auch bei aufkommenden Schwierigkeiten seinen „Kurs zu halten“.

D.h. wenn man fällt, nicht liegen zu bleiben, sich aufzurappeln und sich nach dem „Sturm“ wieder aufzurichten, die Hoffnung nicht aufzugeben und weiterzumachen. Menschen unterscheiden sich nicht nur durch ihr Äußeres, ihre Herkunft usw. Sondern auch durch ihr „psychisches Immunsystem“.

Resilienz ist das Zauberwort

Psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) zeigt sich vor allem in harten Zeiten. Resilienz (von lat. resilire, zurückspringen, abprallen) bedeutet soviel wie seelische Widerstandsfähigkeit. Es sind Kräfte, die Menschen aktivieren, wenn sie Krisen ,Schwierigkeiten oder Probleme im Leben überwinden müssen.

Sie nutzen diese Situation als Anlass für ihre Entwicklung, in dem sie sich sich die Fähigkeit zu eigen machen, auf ihre persönlichen oder sozialen Ressourcen zurückzugreifen.

Wäre es nicht wunderbar, wenn wir alle, auf unsere mentalen Stärken, wie Superhelden in wichtigen Momenten zurückgreifen könnten? Stellen Sie es sich nur mal vor, was für eine Gelassenheit uns diese Stärke geben würde. Was wir an Lebensqualität dazu gewinnen könnten.

Stärker werden, durch Mentales Training!

Um stark zu sein, wenn wir es brauchen. Oder uns von Fehlschlägen und Niederlagen schneller zu erholen. Denn es ist die richtige innere Einstellung, die uns hilft, um besser zu werden und damit meine ich nicht, sich mit anderen zu messen, sondern uns weiter zu entwickeln, für uns selbst der oder die Beste zu sein. Es gibt Eigenschaften und Umstände die hilfreich dabei sind, die eigene Resilienz zu stärken. Dazu zählen: Eigenverantwortung, Akzeptanz, Optimismus, Vermeiden der Opferrolle und Humor. Sie sehen also Erfolg oder Widerstandsfähigkeit kann man lernen, kann man trainieren und zur Gewohnheit werden lassen.

„Ich habe in meiner Karriere über 9.000 Würfe verfehlt. Ich habe fast 300 Spiele verloren. 26 mal wurde mir der entscheidende Wurf anvertraut; und ich habe nicht getroffen. Ich bin wieder und wieder in meinem Leben gescheitert – und das ist der Grund für meinem Erfolg.“

Michael Jordan Es ist unerheblich wie oft man fällt. Wichtig ist es, immer einmal mehr aufzustehen, als man fällt! Um resilient zu sein, muss man daran fest glauben, dass die Niederlagen temporär und nicht endgültig sind Also, glauben sie daran, dass sie es schaffen können, stark genug sind, die Herausforderungen des Lebens zu bestehen. Erkennen Sie sich selbst an. Ungeachtet ihrer Fehler, Schwächen und Stärken. Lernen sie Vertrauen in das eigene Leistungsvermögen zu haben. Eine positive Selbstachtung ist eine wichtige Grundlage, um eine stabile psychische Verfassung zu erlangen.

Richten Sie ihre Energie auf Dinge, die sie beeinflussen können. Es gibt Faktoren im Leben auf die sie keinen Einfluss haben. Diese liegen einfach außerhalb ihrer Kontrolle. Der einzige Einfluss den sie jetzt haben, ist wie sie darauf reagieren. Akzeptieren Sie ungünstige Situation und bewahren sie Haltung.

Seien sie optimistisch. Der Erfolg, sowie der Misserfolg beginnt ihrem Kopf. Sabotieren sie sich nicht durch ihre Gedanken selbst. Positive Visualisierungen, sind als Ansporn wichtig. Stellen sie sich vor, wie sie es schaffen. Auch wenn das Leben nicht immer fair zu uns ist, bewältigen sie diese Umstände mit Selbstreflexion und Dankbarkeit, für dass was Sie aus der Situation gelernt haben.

Past is past!

Keine Angst vor neuen Aufgaben oder Lebenssituationen. Das heißt nicht, dass sie sich blind in ein Risiko stürzen sollten. Schrecken sie aber auch nicht vor neuen Erfahrungen zurück. Aller Anfang ist schwer.

Erwarten Sie keine unmittelbaren Ergebnisse. Seien Sie geduldig während sie etwas Neues angehen. Bleiben sie Lösungsorientiert und definieren sie ihre Ziele. Bauen sie sich ein soziales Netz aus: Familienangehörigen, Freunden und Kollegen auf. Je größer und stabiler das soziale Netz, desto größer die Unterstützung und Hilfe, die man erwarten kann. Allein die Aussicht, dass das soziale Netz Hilfe leisten kann, stärkt die psychische Widerstandsfähigkeit

All das wird Ihnen helfen stärker und selbstbewusster auch mit Herausforderungen umzugehen. Das wiederum erzeugt Wohlbefinden. Denn Wohlbefinden bedeutet sich in innerer Balance zu befinden. Hierdurch werden sie sensibilisiert für ihre eignen Bedürfnisse und werden sich ihrer Stärken bewusst. Denn die Fähigkeit sich im richtigen Augenblick auf das Äußerste zu konzentrieren, beeinflusst, was für eine emotional und physische Einstellung wir im Leben haben. Je stärker eine Person mental gefestigt ist, desto weniger verspürt sie Ängste und Zweifel auf dem Weg in Richtung Ziel oder in der konkreten Situation.

Die mentale Stärke stabilisiert die körperliche und psychische Gesundheit und Leistungsfähigkeit. „Denn es nützt die beste körperliche Verfassung nichts, wenn der Kopf nicht mitspielt.“

 

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