Mancini unterschreibt einen Dreijahresvertrag bei Galatasaray

Mancini soll während der dreijährigen Vertragslaufzeit insgesamt 12,5 Millionen Euro verdienen. Falls der Ex-Coach von Manchester City die „Löwen“ zu Titeln führt, stünden weitere hochdotierte Prämien an. Selbst bei einer Viertelfinal-Teilnahme in der Champions League dürfte sich der Italiener über Zusatzprämien freuen. Der neue Galatasaray-Trainer hatte am Montag bereits die Gelegenheit, seine Schützlinge kennenzulernen.

Direkt nach der Vertragsunterschrift leitete Mancini das erste Training bei seinem neuen Arbeitgeber. Bereits am Mittwoch steht der Mannschaft der nächste Härtetest bevor. Die 1:6-Schlappe in der Champions League gegen Real Madrid soll bei Juventus Turin wieder gutgemacht werden. Beim italienischen Meister können die Rot-Gelben von der Erfahrung ihres neuen Trainers profitieren, da dieser sich bestens in der italienischen Serie A auskennt.

„Die richtige Entscheidung getroffen“

Mancini, der vor seinem letzten Engagement bei den „Citiziens“ auch beim AC Florenz, Lazio Rom und Inter Mailand als Trainer unter Vertrag stand, freut sich bereits auf die Visite in seinem Heimatland: „Das Juventus-Spiel ist für mich persönlich ein erfreulicher Zufall.“ Und der neuen Herausforderung blickt Mancini mit großer Vorfreude entgegen: „Ich bin hier bei einem sehr speziellen und großen Klub und habe die richtige Entscheidung getroffen. Dass ich zu solch einem großen Verein wie Galatasaray gekommen bin, macht mich sehr glücklich.“

Roberto Mancini begann seine aktive Fußball-Laufbahn beim FC Bologna und wechselte 1982 zu Sampdoria Genua, wo er innerhalb von 15 Jahren 424 Spiele absolvierte und dabei 132 Tore erzielen konnte. In der Saison 1990/91 hatte er einen großen Anteil an dem bisher einzigen Meistertitel von Sampdoria. 1997 wechselte er zu Lazio Rom und gewann dort den Europokal der Pokalsieger. Seine Fußballkarriere beendete er in England bei Leicester City.

Terim-Nachfolge ist ein „Deja-Vu“

Interessanterweise begann Mancinis Trainerlaufbahn ebenfalls mit einer Nachfolge von Fatih Terim. Beim AC Florenz hatte er Terim beerbt und gewann noch in derselben Saison den italienischen Pokal, den er auch bei seinen nächsten Trainerstationen bei Lazio Rom und Inter Mailand gewinnen konnte. Seine erfolgreichste Amtszeit erlebte er bei Inter Mailand. Dort gewann er zwischen 2004 und 2008 drei Meistertitel in Folge. 2009 klopfte Manchester City bei Mancini an und überzeugte ihn, auf die Insel zu wechseln, wo er in der Saison 2011/12 den „Citiziens“ nach 44 Jahren Abstinenz den Premier League-Titel bescherte. Nach der titellosen letzten Saison entschlossen sich jedoch Manchester City und der italienische Trainer, ihre Zusammenarbeit zu beenden.