Die Polizei in Istanbul hat sich heute zu dem gestrigen Vorfall, bei dem das Auto von Fenerbahçe-Star Mehmet Topal angeschossen wurde, geäußert.

Demnach habe es sich nicht um einen gezielten Schuss auf den Fußballer gehandelt, ein Mordanschlag sei auszuschließen. Der Verein hatte am Dienstag von einem „Terroranschlag“ gesprochen.

In der Erklärung verzichtete die Polizei auf Details. Es hieß nur, dass das Auto Topals, in dem sich auch ein Teamkollege von ihm befand, zufällig angeschossen worden sei.

Topal nahm heute ganz normal am Trainingsbetrieb teil.

Bei dem Vorfall waren beide Insassen unverletzt geblieben – auch wegen der gepanzerten Windschutzscheibe. Daraufhin waren Diskussionen aufgekommen, ob Topal sich vor einem Anschlag fürchtete und sich deswegen diesen Luxus geleistet habe. Fenerbahçe erklärte dazu, dass die gepanzerte Windschutzscheibe Teil der Serienausstattung des Mercedes sei. Meldungen, wonach der Spieler sie später habe panzern lassen, entsprächen nicht der Wahrheit.