Bis zum Ende des Jahres soll im Angedenken an die 301 im Mai dieses Jahres beim bislang schwersten Bergwerkunglück in der Türkei ums Leben gekommenen Bergleute von Soma ein Mausoleumsprojekt realisiert werden.

In diesem Mausoleum sollen neben den Gräbern für die 301 im Mai umgekommenen Opfer der damaligen Katastrophe auch die sterblichen Überreste von insgesamt 86 Arbeitern ihre dauerhafte Ruhestätte finden, die bis dato bei weiteren Minenunfällen in Soma getötet worden waren.

Nachdem die Friedhofsverwaltung von Soma einen Tag nach dem Bergwerkunglück im Mai angekündigt hatte, dass ein Mausoleum für alle toten Bergleute der Stadt errichtet werden sollte, hat die Stadtverwaltung von Manisa damit begonnen, die Konstruktionsarbeiten in Angriff zu nehmen.

Am 13. Mai waren 301 Arbeiter nach einer Explosion in einem Kohlenschacht gestorben.

Auch derzeit trauert die regelmäßig von Unfällen im Bergbau heimgesuchte Türkei wieder um 18 Minenarbeiter, die nach der Überflutung eines Stollens in einem Bergwerk des Bezirks Ermenek in der Provinz Karaman seit einer Woche vermisst werden. Von Überlebenden kann angesichts der Umstände nicht mehr ausgegangen werden.

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