Staatspräsident Gül: „USA sollte Israel warnen“

Zu der prekären Lage am -Streifen sagte Gül: „Ich bin über die aktuelle Lage am -Streifen sehr besorgt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in unserer Region hoffe ich jedoch, dass sich die angespannte Lage wieder beruhigt.“ Gül weiter: „Bei den Angriffen kamen Kinder und eine schwangere Frau ums Leben. Das können wir nicht hinnehmen.“ Zudem erwarte die , dass „die USA warnt“.

Unterschiedliche Stile

Auf seine Äußerungen angesprochen, wonach er und Ministerpräsident unterschiedliche Stile hätten, antwortete Gül: „Herr Ministerpräsident ist zugleich auch ein Parteivorsitzender, deswegen ist seine Redensart in dieser Funktion anders und unterschiedlich. Ich bin ein Staatspräsident und ich muss im Rahmen meiner – in der Verfassung festgeschriebenen – Aufgaben objektiv sein. Aufgrund dessen ist es selbstverständlich, dass die Art und Weise meiner Reden und Aussagen im Vergleich zu jener des Ministerpräsidenten verschieden ist. Deswegen denke ich auch, dass es keinen Sinn hat, meine Aussagen anders zu deuten.“

Hungerstreik

Des Weiteren äußerte sich Gül zu den andauernden Hungerstreiks: „Dass Abgeordnete und Bürgermeister diesen Weg gewählt haben, kann ich nicht gutheißen. Es ist sehr offensichtlich, dass es nicht akzeptabel ist, wenn diejenigen, die für eine Lösung eintreten müssten, so einen Weg wählen. Ich hoffe, dass dies in kürzester Zeit beendet wird.“