Subotic wurde in Denizli erst vor knapp vier Monaten mit offenen Armen empfangen. Foto: Denizlispor.org

Der frühere Bundesligaprofi Neven Subotic will seine Fußballkarriere auch nach dem vorzeitigen Abschied vom türkischen Club Denizlispor nicht beenden. Im Visier hat er wieder Deutschland.

„Ans Aufhören denke ich noch lange nicht. Meine Zukunft sehe ich aus persönlichen Gründen, die sich in den letzten Monaten geändert haben, näher an Deutschland“, sagte der 32 Jahre alte Abwehrspieler zu „Sport1“. Er sei fit und habe „noch einige Ziele vor Augen“.

Subotic, der in Deutschland auch für den FSV Mainz 05, Borussia Dortmund und den 1. FC Köln gespielt hatte, war im September von Union Berlin in die Türkei gewechselt, wo er seinen Vertrag aber nun vorzeitig aufgelöst hat, und zwar einseitig.

„Keine seriösen Lösungen für ein nachhaltiges Arbeitskonzept“

„Nach mehreren Monaten voller Gespräche mit Vereinsverantwortlichen ergaben sich keine seriösen Lösungen für ein nachhaltiges Arbeitskonzept, und deshalb habe ich mich mit schwerem Herzen dazu entschlossen, mich vom Verein zu trennen“, sagte er. „Doch auch wenn ich gehe, nehme ich ein Stück von der Türkei und Denizli mit auf meinen Lebensweg.“ Ihm gelang für die Westtürken, die derzeit Tabellenletzter sind, ein Tor in fünf Spielen.

Ein weiterer Grund sollen ausstehende Gehaltszahlungen sein, was in der Süper Lig in der Vergangenheit schön des Öfteren ein Trennungsgrund für Spieler gewesen ist. Bekanntestes Beispiel der jüngeren Zeit ist Max Kruse, der vergangene Saison für Fenerbahçe aktiv war und nun wieder in der Bundesliga aufläuft.

dpa/dtj