Ein Mann steht vor einem Gebäude, das bei einem Luftangriff russischer Kampfflugzeuge im Regierungsbezirk Idlib zerstört wurde. Foto: Anas Alkharboutli/dpa

Bei russischen Luftangriffen im Norden Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens fünf Menschen gestorben – drei Opfer sollen Kinder sein. Die Details zu dem tragischen Vorfall.

Unter den Opfern seien auch drei Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Donnerstag mit. Den Angaben zufolge sollen bei den Angriffen in Vororten von Idlib auch zehn Menschen zum Teil schwer verletzt worden sein. Die Aktivisten rechnen deshalb damit, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte.

Die Region um Idlib ist nach mehr als zehn Jahren Bürgerkrieg das letzte große Rebellengebiet des Landes. Russland und die Türkei haben sich als Schutzmächte der syrischen Regierung beziehungsweise der Opposition auf eine Waffenruhe für das lange umkämpfte Gebiet geeinigt. Seitdem geht die Gewalt zwar zurück. Dennoch kommt es immer wieder zu Angriffen, bei denen häufig auch Zivilisten getötet werden.

dpa/dtj