Syrien: Oppositionelle fordern militärisches Eingreifen

(dpa) – Auf einer Pressekonferenz in verlangten Regimegegner am Dienstag die Versorgung der Rebellen mit schweren Waffen und eine militärische Intervention zur Schaffung von Flugverbotszonen und Schutzzonen für Flüchtlinge. „Wir brauchen ein bisschen mehr als nur Worte“, sagte der Exil-Syrer Amr al-Azm. „Wir benötigen die Mittel, um das syrische Regime daran zu hindern, sein eigenes Volk zu töten.“

Azm verwies auf zehntausende syrische Flüchtlinge in Jordanien, im Libanon und der und sprach von einer inakzeptablen humanitären Krise. „Es ist einfach nicht genug, noch ein paar Zelte mehr zu spenden oder mehr Nahrungsmittel zur Verfügung zustellen“, sagte er. Auch diese Hilfe sei zwar wichtig. „Aber wenn wir das Regime stürzen wollen, müssen wir mehr tun.“

Azm wertete den sich abzeichnenden Aufnahmestopp für Flüchtlinge in der Türkei als Vorbereitung einer militärischen Intervention mit dem Ziel, eine Schutzzone für Flüchtlinge in zu schaffen. Auch der Murhaf Jouejati forderte ein militärisches . Den Einsatz internationaler Bodentruppen lehnte er aber ab.

Die Sprecher einer Gruppe von 45 Oppositionellen stellten in Berlin einen Plan für die Zeit nach einem Ende des Assad-Regimes vor. Das Papier unter dem Namen „The Day After“ („Der Tag danach“) zielt darauf ab, die Einsetzung einer Übergangsregierung vorzubereiten.