Der Bundesminister des Innern, Thomas de Maizière, sprach mit DTJ unter anderem über den NSU-Prozess und die doppelte Staatsbürgerschaft.

Im Dezember 2013 kehrte er in das Innenministerium zurück: Das DTJ sprach mit dem Bundesminister des Innern, Thomas de Maizière, unter anderem über die Fortsetzung der Deutschen Islam Konferenz, welcher der Minister insgesamt eine positive Bilanz ausstellte. In DTJ-Interview thematisierte de Maizière außerdem die zukünftige Rolle muslimischer Wohlfahrtsverbände in Deutschland und erläuterte seine Sicht auf die doppelte Staatsbürgerschaft.

Auf den NSU-Prozess in München angesprochen, verteidigte de Maizière die deutsche Justiz und sagte: „Die Mühlen des Rechtsstaates mahlen langsam, aber gründlich.“

De Maizière gilt als erfahrener Politiker und ist laut „Stern“ ein Duzfreund von Kanzlerin Angela Merkel. Zwischen 2005 und 2009 war de Maizière Chef des Kanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben. Von 2009 bis 2011 bekleidete er das Amt des Bundesministers des Inneren, anschließend wurde er Verteidigungsminister. Im dritten Kabinett unter Angela Merkel übernahm de Maizière im Dezember 2013 dann wieder die Leitung des Bundesministeriums für Inneres.

Das Interview wird morgen in voller Länge auf DTJ-Online erscheinen.