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Der Umzug der Bundeswehr vom türkischen Incirlik nach Jordanien ist abgeschlossen. Vier Tornado-Aufklärungsflugzeuge seien am Mittwochnachmittag auf dem Stützpunkt Al-Asrak gelandet, teilte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums mit. In den kommenden Tagen sollen sie ihre Einsatzflüge im Kampf gegen den IS wieder aufnehmen. Die Bundeswehr war vom türkischen Stützpunkt Incirlik abgezogen, weil die türkische Regierung Bundestagsabgeordneten immer wieder den Besuch bei den Soldaten verweigert hatte.

Das Tankflugzeug der Bundeswehr ist schon seit Monaten von Jordanien aus im Einsatz. Die Tornado-Aufklärungsmaschinen wurden vorübergehend zurück nach Deutschland gebracht. Die Bundeswehr wird weiter die Luftangriffe der internationalen Allianz gegen die Terrormiliz IS mit 250 Soldaten unterstützen – allerdings in etwas abgespeckter Form. Statt sechs werden nur noch vier Tornados hochauflösende Bilder zur Identifizierung von Angriffszielen machen. Die anderen zwei Maschinen bleiben aber in Bereitschaft in Deutschland. Der IS sei auf dem Rückzug, das Gebiet zur Aufklärung werde kleiner, hieß es dazu aus dem Ministerium.

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dpa/dtj