Die Restauration des Klosters von Kızlar, eines der wichtigsten Touristenattraktionen in der östlichen Schwarzmeerregion, wird bald abgeschlossen sein und örtliche Offizielle sind zuversichtlich, dass die Stätte den lokalen Tourismus fördern wird.

In einer schriftlichen Erklärung betonte der Oberbürgermeister von Trabzon, Orhan Fevzi Gümrükçüoğlu, Trabzon sei eine Stadt der Zivilisation und Kultur, und man versuche, die historischen Stätten der Region wieder zum Leben zu erwecken, um mehr Touristen zu werben.

Aus diesem Grunde wurde im März 2014 auch mit der Restauration des Klosters Kızlar in der Siedlung Boztepe begonnen, die einen Blick über die gesamte Stadt gewährt. „Das Restaurationsprojekt war in der Vergangenheit mit den finanziellen Ressourcen unserer Stadt bestritten worden“, erklärte Gümrükçüoğlu. „Dann überließen wir die historische Stätte für die Dauer von fünf Jahren dem Ministerium für Kultur und Tourismus. Auf unser Drängen hin führte das Ministerium eine Ausschreibung im Zusammenhang mit dem Projekt durch und das Unternehmen, das sich dabei durchsetzte, ist nun das Unternehmen, das die Arbeiten durchführt.“

Gümrükçüoğlu sprach einmal mehr die Bedeutung des Klosters für die Region an: „Wenn die Arbeiten beendet sind, steht das Kloster Kızlar dem Tourismus zur Verfügung und wird das kulturelle, künstlerische und touristische Leben Trabzons wieder zum Erblühen bringen. Wir glauben daran, dass die Stadt zum aufgehenden Stern im Bereich des Tourismus werden wird.“

Kızlar-Kloster in Trabzon beinhaltet Felsenkirche

Auch die Künstler der Stadt zeigten sich, so der Oberbürgermeister, sehr zufrieden über die Restauration. Nach dem Abschluss der Arbeiten sollen der historische Fels im Kloster und seltene Fresken wieder an die Oberfläche kommen. Die Kosten des Restaurationsprojekts lägen bei 1,57 Mio. TL (ca. 580.000 Euro).

Der auf zwei Terrassen errichtete und durch einen hohen Schutzwall geschützte Klosterkomplex wurde unter der Herrschaft Alexios III. (1349-1390) erbaut. Innerhalb der Abtei befanden sich ursprünglich die Felsenkirche an der Südseite, die Kapelle am Eingang und einige Zimmer. In der Felsenkirche befinden sich Inschriften und Malereien, die sich mit Alexios III., seiner Frau Theodora und seiner Mutter Irene befassen.