Die CIA hat die Türkei in „The World Factbook”, welche die entwickelten Industrienationen umfasst, aufgenommen. Die Karte zeigt die Länder des „The World Factbook”.

Die Zentrale Nachrichtenagentur (Central Intelligence Agency – CIA), der bedeutendste US-amerikanische Auslandsnachrichtendienst, erstellt jährlich ein „Factbook“, in dem er Länder nach Faktoren wie Einkommen, Wirtschaft, Demokratie, Landwirtschaft, Umwelt und Kultur einordnet. In die Liste unter dem Namen „The World Factbook”, welche die entwickelten Industrienationen umfasst, wurde diesmal auch die Türkei hinzugefügt. Im Moment werden in der Liste, auf der auch die USA, Japan, Deutschland, Großbritannien oder Italien aufgeführt sind, 34 Länder geführt.

Die Türkei, welche trotz den dunklen Wolken über der Weltwirtschaft seit rund 15 Quartalen weiterhin wächst, wird seitens des Geheimdienstes für ihre Umgebung als ein Beispiel dargestellt. Daher werden die Türkei und ihre politische und soziale Entwicklung unter die Lupe genommen und ist ihre Wirtschaft zum Interessenzentrum der Nachrichtendienste geworden.

Die CIA hat bei der Erstellung der Liste die Länder auch nach ihren Entwicklungen in Bereichen wie Demografie, Bildung, Kultur, Recht, Umwelt, Landwirtschaft, Industrie usw. bewertet. Während die CIA eine ökonomische Analyse durchführt, profitiert sie auch von den Datenbank des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Weltbank und der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD-Organisation for Economic Cooperation and Development).

Auf der kürzlich veröffentlichten „The World Factbook”-Liste der CIA sind nun folgende Länder vorhanden: Andorra, Australien, Österreich, Belgien, Bermuda, Kanada, Dänemark, Färöer, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Heiliger Stuhl, Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Liechtenstein, Luxemburg, Malta, Monaco, Niederlande, Neuseeland , Norwegen, Portugal, San Marino, Spanien, Schweden, Schweiz, Türkei, die USA und das Vereinigte Königreich.