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Der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hat die Türkei wegen der Inhaftierung eines 13-Jährigen verurteilt. Die dreimonatige Untersuchungshaft nach der Teilnahme an einer prokurdischen Demonstration habe gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen, urteilten die Richter am Dienstag in Straßburg.

Der Junge kam Anfang 2010 für drei Monate lang in U-Haft, nachdem er bei einer Demonstration Steine auf Polizisten geworfen hatte. Später verurteilte ihn ein türkisches Gericht wegen „Verbreitung von Propaganda für eine Terrororganisation“ und Teilnahme an einer gewalttätigen Demonstration zu einer einjährigen Bewährungsstrafe. Straßburg sprach dem Kläger 7.500 Euro Entschädigung zu.

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KNA/has/brg

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