Miguel de Cervantes wurde mit seinem „Don Quijote“ zu Spaniens Nationaldichter und gilt mit seinem Werk als einer der bedeutendsten Schriftsteller des romanischen Sprachraumes.

Zur Pflege der spanischen Sprache und Literatur fand nun zum ersten Mal in der Hauptstadt der Türkei ein Fest statt, das von den Botschaften der spanischsprachigen Länder in Ankara organisiert wurde.

Der kolumbianische Botschafter Fernando Panesso Serna eröffnete das Fest. Zum Programm gehörten, wie es die spanische Botschaft in Ankara in einer Pressemitteilung erwähnte,  unter anderem Ausstellungen über die spanische Sprache sowie Filmvorführungen. Im Zuge der Veranstaltung zollte man ebenfalls vier großartigen Autoren der spanischen Sprache Anerkennung: dem mexikanischen Poeten Octavio Paz, den argentinischen Schriftstellern Julio und Adolfo Bioy Casares und dem chilenischen Poeten Nicanor Parra.

Außerdem wurde des Nobelpreisträgers und kolumbianischen Romanschriftstellers sowie Verfasser von Kurzgeschichten, Gabriel García Márquez, gedacht, der am 17.April im Alter von 87 Jahren verstorben war.

Aufgrund des historischen Hintergrundes sind spanische Elemente auch in der türkischen sowie arabischen Sprache und Kultur vorzufinden sowie umgekehrt. Jüdische Flüchtlinge hatten nach der Vertreibung der Juden aus Spanien 1492 das romanische Ladino mitgebracht, das heute noch von 8000 Juden, vor allem in Istanbul, gesprochen wird.