Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede.
ARCHIV: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan bei einer Rede. Foto: Uncredited/Presidency Press Service/AP/dpa

Die Türkei hat fünf Verdächtige verhaftet, die im Frühjahr Nachrichtenseiten der offiziellen katarischen Nachrichtenagentur QNA gehackt haben sollen. «Die Strafverfolgungsbehörden in Katar arbeiten mit den türkischen Behörden zusammen, um diesen Fall aufzuarbeiten», zitierte der katarische Nachrichtensender Al-Dschasira am Freitag den Generalstaatsanwalt des Landes, Ali al-Marri. Nähere Details zur Herkunft der Verdächtigen nannte er nicht.

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Auf der Internetseite der staatlichen katarischen Nachrichtenagentur war Ende Mai über eine angebliche Rede von Emir Hamad Al-Thani berichtet worden, in der der Herrscher die arabischen Nachbarn kritisiert und den Iran gelobt hatte. Katar erklärte später, Hacker hätten einen gefälschten Bericht auf die QNA-Seite gestellt. Kurz nach dem Zwischenfall brachen vier arabische Länder die diplomatischen Beziehungen zu Katar ab.

dpa