ARCHIV-Foto: Türkische Artillerie feuert in Richtung derKurdenmiliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin. Bei der türkischen «Operation Olivenzweig» gegen die Kurdenmiliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin sind zuvor zwei türkische Soldaten getötet worden. Foto: Uncredited/AP/dpa
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Die türkischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Konvoi der Kurdenmiliz YPG in Nordwestsyrien beschossen. Die Armee habe auf 30 bis 40 Fahrzeuge etwa 15 Kilometer südöstlich der Stadt Afrin gefeuert, teilte das Militär in der Nacht zum Freitag mit. Die Fahrzeuge hätten Waffen und Munition transportiert. Damit widersprach die Armee kurdischen Angaben, wonach es sich bei dem Konvoi um Zivilisten aus verschiedenen Teilen Nordsyriens handelte, die zur Unterstützung der Bevölkerung in die Stadt gekommen seien.

Militär habe «wie immer» Rücksicht auf Zivilisten genommen

Die türkische Armee betonte, Ziel des Beschusses seien Milizen gewesen. Das Militär habe «wie immer» Rücksicht genommen, damit keine Zivilisten zu Schaden kommen.

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Die Türkei hatte am 20. Januar eine Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in der nordsyrischen Region Afrin gestartet. Die Türkei sieht die YPG als Ableger der Terrororganisation PKK. Berichte über getötete Zivilisten in der Afrin-Offensive bestreitet die Türkei.

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dpa/dtj
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