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Unwetter im türkischen Urlaubsort Bodrum sorgen für ein heftige Verwüstungen auf den Straßen. Durch das Unwetter ist ein historisches Sarkophag entdeckt worden. 

Im türkischen Urlaubsort Bodrum hat ein schweres Unwetter gewütet. Durch das Unwetter wurden Häuser geflutet. Die Straßen von Bodrum glichen reißenden Flüssen. Auf Aufzeichnungen sieht man die heftige Verwüstung der Straßen. So wurden beispielsweise auch Autos mitgerissen. Als erste Bilanz wurde bekannt, dass etwa 100 Häuser, 50 Arbeitsorte und 60 Fahrzeuge beschädigt wurden. Teilweise waren von dem Unwetter auch Touristen betroffen.

Wie sieht es aus um Bodrums Kanalisation?

Der Bürgermeister von Bodrum, Mehmet Kocadon, wies die Kritik nach der schlechten Kanalisation von Bodrum zurück. Bei einer Katastrophe würde diese nicht ausreichen. Bei Unwettern in Europa habe es beispielsweise schon Tote gegeben. Er sei froh darüber, dass bei dem Unwetter in Bodrum niemand zu Tode kam. Sicherlich gebe es auch Nachholbedarf der Verwaltung. Allerdings sei es falsch, daraus ein Katastrophenszenario zu konstruieren, so Kocadon.

Historisches Sarkophag entdeckt

Eine positive Seite hatte das Unwetter am Ende doch. So wurde im Rahmen der Aufbauarbeiten ein Sarkophag aus der späten Römerzeit entdeckt.