Sinan Kurt gilt als außerordentliches Talent und stand schon bei Bayern München unter Vertrag. Zeigen konnte er sein Können aber bislang nur selten – und wenn, dann nur in unteren Gefilden des deutschen Fußballs. Das soll sich nun ändern.

„Es war abgemacht, dass ich mich das erste halbe Jahr hier eingewöhnen soll. Die Zeit ist nun vorbei. Ich hoffe, jetzt meine Chance in der Bundesliga zu bekommen“, bewertet der 20-Jährige in der „Bild“ sein erstes Halbjahr bei Hertha BSC, in dem er nur in der Regionalliga zum Einsatz kam, nicht über.

An Selbstbewusstsein mangelt es Kurt jedenfalls nicht: „Ich bin richtig fit, habe eine gute Vorbereitung gespielt und konnte mich in den Freundschaftsspielen zeigen. Ich habe viel Krafttraining gemacht und körperlich zugelegt. […] Ich habe einen guten linken Fuß. Offensiv habe ich die Stärke, Spiele entscheiden zu können. Mit meiner Einwechslung kann der Trainer frischen offensiven Schwung reinbringen. Auch in der Arbeit nach hinten habe ich Fortschritte gemacht.“

Dass man mit Worten in der Bundesliga noch keine Spiele entschieden hat, sollte dem türkischen Youngster bewusst sein. Jetzt liegt es an Hertha-Trainer Pál Dárdai, Kurt eine Chance zu geben –  und an Kurt, sein Talent auch in der Bundesliga zu zeigen.