Türkei bittet die Nato um „Patriot“-Flugabwehrraketen

Brüssel – Die hat bei der um die Entsendung von Luftabwehrraketen vom Typ „“ gebeten. Dies teilte Nato-Generalsekretär Anders Fogh am Mittwoch in Brüssel mit. Damit steht ein Einsatz deutscher Bundeswehrsoldaten im türkischen Grenzgebiet zu Syrien bevor. Dort sollen die Abwehrraketen stationiert werden, um einen Beschuss mit Raketen aus Syrien zu verhindern. erklärte, das Bündnis werde jetzt „ohne Verzögerung entscheiden“.

Bundesverteidigungsminister Thomas hatte ebenfalls am Montag in Brüssel erklärt, die Regierung werde eine solche Anfrage „solidarisch prüfen“. Er halte Bündnissolidarität mit der Türkei für selbstverständlich. verfügt ebenso wie die Niederlande und die innerhalb der Nato über „Patriot“-Raketen.

Eine Entsendung von zwei Batterien dieser Abwehrraketen würde bedeuten, dass mehr als 170 Soldaten in das Grenzgebiet verlegt werden. Nach Angaben De Maizières sollen die „Patriot“ lediglich dem Schutz türkischen Gebietes dienen. An die Einrichtung einer Flugverbotszone über syrischem Gebiet sei nicht gedacht. (dpa)