Die türkische Statistikbehörde TÜIK (Türkiye İstatistik Kurumu) hat die jüngsten Wirtschaftszahlen veröffentlicht. Demnach wurden im Januar 2015 Waren im Wert von 12,331 Milliarden Dollar ausgeführt. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dagegen wurden mit einem Exportvolumen von 16,636 Milliarden um 13,7 Prozent weniger an Waren und Dienstleistungen eingeführt als noch ein Jahr zuvor. Das Außenhandelsdefizit blieb mit 4,305 Milliarden Dollar auf diese Weise auch im Januar hoch.

Dabei wurden die meisten Waren für den Gegenwert von 1,107 Milliarden Dollar nach Deutschland verkauft, gefolgt von der Schweiz mit 1,046 Milliarden Dollar, Großbritannien mit 944 Millionen Dollar und Irak mit 837 Millionen Dollar.

Beim Import ist für die Türkei China inzwischen zum Partner Nr. 1 aufgestiegen. Im Januar wurden für 2,118 Milliarden Dollar Güter aus dem asiatischen Land eingeführt, gefolgt von Russland mit 1,906 Milliarden Dollar. Deutschland ist mit 1,315 Milliarden Dollar der drittwichtigste Exporteur in die Türkei.