Menschen stehen Schlange an der türkisch-syrischen Grenze

Außerdem tötete eine Autobombe im Norden der Stadt Aleppo 12 Regierungssoldaten. Die Angriffe trugen sich zu, als syrische Regierungstruppen eine Offensive gegen Rebellen im Außenbezirk der Hauptstadt planten.

Elf Nationen, darunter die USA, treffen sich derzeit in der katarischen Hauptstadt Doha, um die militärische Hilfe und andere Unterstützungsleistungen an die Opposition zu koordinieren.

Laut der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte detonierte der Sprengsatz hinter einer Bäckerei im Nachbarort Ruken al-Din. Sie berichtete von zehn Verwundeten und meldete, dass bis dato noch niemand die Verantwortung dafür übernommen hätte.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA bestätigte den Anschlag und gab an, dass es einige Verletzte gab, nannte jedoch keine Anzahl.

Später griffen drei Oppositionskämpfer die Polizeistation in Ruken al-Din an, so die Beobachtungsstelle. Der Anschlag tötete drei Oppositionskämpfer und vier Polizeibeamte und es gab neun weitere Verwundete.

Mittlerweile meldet die Beobachtungsstelle auch, dass Raketen im Damaszener Vorort Jarmana und im Bezirk Abbasid im Zentrum der Stadt landeten. Sie verursachten materiellen Schaden und es gab eine nicht näher spezifizierte Anzahl an Verletzten.

Die syrische Armee kämpfte gegen die Opposition in den Bezirken außerhalb von Damaskus, die als Abschussrampen genutzt wurden, um die Hauptstadt anzugreifen, und die gegen den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad kampfbereit waren.

Assads Truppen versuchen Versorgungslinien zu unterbrechen

Truppenbewegungen und schwerer Beschuss am Samstag schienen zudem Versuche zu sein, die Verbindungen zwischen den von der Opposition gehaltenen Bezirken zu trennen.

Außerdem gibt die Beobachtungsstelle an, dass zwölf loyale Soldaten Assads durch einen Bombenanschlag in den Vororten der syrischen Stadt Aleppo, Syriens Wirtschaftszentrum, getötet worden wären.

Es gibt keine weiteren Details, doch sowohl Regierung als auch Opposition haben kürzlich Offensiven in Aleppo gestartet.

Durch heftige Kämpfe in Aleppo und die umliegenden Gebiete ist mit einer neuen Flüchtlingswelle in die Türkei zu rechnen. Die Türkei beherbergt mittlerweile mehrere Hunderttausend syrische Flüchtlinge.