Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, erlitt am Samstagabend eine junge Frau beim Besuch einer Shisha-Bar eine Kohlenmonoxid-Vergiftung.

Ärzte des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf stellten die Vergiftung fest und ordneten eine Verlegung der Patientin in eine spezielle Druckkammer nach Berlin an, da in Hamburg die Möglichkeiten einer Behandlung begrenzt seien.

Dennoch stand am Sonntag nicht genau fest, wie es zur Vergiftung gekommen war. Eine Untersuchung in der Shisha-Bar hatte keine bedenklichen CO-Werte in der Luft aufgezeigt. Die Polizei habe daraufhin die Ermittlungen eingestellt, so das Abendblatt.

Mehrere Experten haben das Rauchen einer Wasserpfeife für viel gefährlicher als Zigarettenkonsum erklärt. Es würden etwa 100-mal mehr Schadstoffe eingeatmet. Daher fordern sie auch eine regelmäßige Überprüfung von Shisha-Bars.

In der Türkei gehen die Behörden verstärkt gegen Shisha-Bars vor. In der Vergangenheit wurde das Rauchen von Wasserpfeifen immer wieder verboten.