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Wettskandal in der Türkei: Verband sperrt zahlreiche Schiris

Zahlreiche Schiedsrichter in den türkischen Profi-Ligen sollen aktiv Wetten platziert haben. Auch Spieler sollen beteiligt gewesen sein. Der Verband

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21. Februar 2026
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Zahlreiche Schiedsrichter in den türkischen Profi-Ligen sollen aktiv Wetten platziert haben. Auch Spieler sollen beteiligt gewesen sein. Der Verband hat nun erste Konsequenzen gezogen.

Der türkische Fußballverband (TFF) hat vor dem Hintergrund eines sich ausweitenden Wettskandals zahlreiche Schiedsrichter gesperrt. 149 Schiedsrichter und Assistenten seien für Zeiträume zwischen acht und zwölf Monaten suspendiert worden, teilte der Verband am Freitag mit. Gegen drei Schiedsrichter würde weiter ermittelt. Ob die suspendierten Spielleiter danach wieder Partien leiten dürfen, ist offen, scheint aber im Moment unwahrscheinlich. Vor wenigen Tagen waren Vorwürfe gegen insgesamt 152 Unparteiische bekanntgeworden. Sie sollen aktiv Wetten platziert haben. Der Sender Habertürk berichtete später unter Berufung auf Justizkreise, dass auch gegen Vereine und Spieler ermittelt werde. Demzufolge sind 3.700 Spieler im Visier der Justiz. Die Istanbuler Staatsanwaltschaft führt Ermittlungen. Die türkischen Spitzenclubs reagierten erschüttert. Vor allem Galatasary und Fenerbahçe stehen seit Jahren im Verdacht, in Spielmanipulationen verwickelt zu sein oder zumindest von solchen zu profitieren. dpa/dtj

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