Das vom Prime Ministry Press Service zur Verfügung gestellte Foto zeigt am 27.07.2017 den türkische Ministerpräsident Binali Yildirim (hinten M) in Ankara (Türkei) bei einem Treffen mit leitenden Vertretern deutscher Firmen. Yildirim hat deutschen Firmen trotz der Spannungen zwischen Berlin und Ankara Sicherheit zugesagt.Foto: Uncredited/Pool Prime Ministry Press Service/AP/dpa

Der türkische Ministerpräsident Binali Yıldırım hat deutschen Firmen trotz der Spannungen zwischen Berlin und Ankara Sicherheit zugesagt. Für die türkische Regierung sei wichtig, dass die Unternehmen nicht unter der Situation litten und keinen Schaden nähmen, sagte Yıldırım nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu bei einem Treffen mit leitenden Vertretern deutscher Firmen in Ankara am Donnerstag. «Ich sage es ganz klar, wir sehen Sie nicht als deutsche Firmen. Wir sehen Sie als Firmen dieses Landes.»

Bosch, Siemens, Allianz und Mercedes: 19 Firmen treffen sich mit Yıldırım 

Nach Angaben des türkischen Senders NTV waren bei dem Gespräch 19 Firmen vertreten, darunter Bosch, Siemens, Allianz und Mercedes. An dem Treffen nahmen demnach auch Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci und Europaminister Ömer Celik teil.

Die Bundesregierung hatte den Druck auf die Türkei nach der Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner vergangene Woche erhöht und unter anderem Export- und Investitionsabsicherungen auf den Prüfstand gestellt. Zudem hatte eine umstrittene Liste mit knapp 700 terrorverdächtigen deutscher Unternehmen für Unruhe in der Wirtschaft gesorgt. Ankara hat die Liste inzwischen wieder zurückgezogen und spricht von einem «Kommunikationsproblem».

 

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