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Zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer haben deutsche Aktivisten den Grenzzaun zwischen Bulgarien und der Türkei verurteilt. Rund 100 aus Deutschland gekommene Aktivisten versammelten sich am Sonntag im Raum Jambol auf der bulgarischen Seite des Zauns, den das EU-Land im Juli gegen illegale Einwanderung aus Krisenstaaten wie Syrien errichtet hatte.

Die Aktivisten zeigten den bulgarischen Grenzpolizisten Scheren, um anzudeuten, dass die Flüchtlinge doch willkommen seien, wie das staatliche Radio in Sofia berichtete. Bulgariens Grenzpolizei hatte zuvor den unmittelbaren Zutritt zum Schutzzaun untersagt.

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Innenminister Wesselin Wutschkow erklärte, Bulgarien werde keinen Vorstoß gegen eine „staatliche Einrichtung“ zulassen. Bulgarien wolle den 30 Kilometer langen Grenzzaun ausbauen. Dies sei Teil des Koalitionsvertrages der seit Freitag amtierenden neuen Regierung, erklärte Innenminister Wutschkow.

Der nationalistische EU-Parlamentarier Angel Dschambaski sagte dem Staatsradio am Sonntag, dass „linke, grüne und anarchistische“ Aktivisten so viele illegale muslimische Immigranten wie möglich in das Land eindringen lassen wollten. (dpa/dtj)

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