Deutsch-Türkische Freundschaft: Wiedereröffnung der historischen Yıldız Hamidiye-Moschee

In Istanbul soll heute eine historische Moschee wiedereröffnet werden. Dort standen seit 2013 Restaurierungsarbeiten an. Die Moschee steht ganz im Zeichen der deutsch-türkischen Freundschaft

Die Yıldız Hamidiye-Moschee in Istanbul ist zwar eine kleine, aber eine prachtvolle Moschee. Istanbul-Kenner werden wissen, dass sie dem ohnehin schönen Stadtteil Beşiktaş noch mehr Glanz verleiht. Seit 2013 standen dort Restaurierungsarbeiten an.

Die Moschee hat einige Besonderheiten zu bieten. Zum einen wurde sie 1886 erbaut vom osmanischen Sultan Abdülhamit II. Der Sultan soll sich persönlich an den Bauarbeiten im Innenbereich der Moschee beteiligt haben.

Zum anderen steht die Moschee auch ganz im Zeichen des friedlichen Zusammenlebens von unterschiedlichen Völkern. So wurde die Yıldız Hamidiye- Moschee  vom griechischen Architekten Nikolaidis Jelpuylo entworfen.

Geschenk von Wilhelm II. 

Auch Elemente der deutsch-türkischen Freundschaft sind in der Moschee zu finden.Der deutsche Kaiser Wilhelm II. soll der Moschee ein besonderes Geschenk gemacht haben. „Dies ist ein sehr wertvoller und wichtiger Teil der Moschee“, so der Verantwortliche Mürsel Sarı, Leiter der Istanbuler Stiftungen (Gebiet 1), gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu. 

Die Moschee ist aber auch mit schlechten Erinnerungen beladen. So wurde 1905 von einer armenischen Splittergruppe ein Bombenanschlag auf den Sultan verübt. Der Sultan überlebte den Anschlag. Aber es starben insgesamt 26 Menschen.  

Erdoğan wird zur Einweihung erwartet

Heute soll diese Moschee mit dem Freitagsgebet wiedereröffnet werden. Sarı glaubt, dass Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan zur Einweihung persönlich kommen werde, um auch das Freitagsgebet hier zu verrichten. 

 

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