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Myanmar: Mindestens 17 Rohingya-Muslime ertrunken

Myanmar: Mindestens 17 Rohingya-Muslime ertrunken

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Von dtj-online31. August 2017
1 Min. Lesezeit
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Mindestens 17 Rohingyas sind auf der Flucht von Myanmar nach Bangladesch ertrunken. Zwei Boote mit Flüchtlingen aus der muslimischen Minderheit seien in der Nacht gekentert, teilte ein Sprecher der Behörden in Teknaf im äußersten Süden Bangladeschs am Donnerstag mit. Fischer hätten die Leichen aus dem Grenzfluss Naf geborgen. Die meisten Opfer seien Frauen und Kinder. Nach der jüngsten Gewalt in der Unruheregion Rakhine in Myanmar flüchteten nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration geschätzt 18 000 Rohingyas in den muslimischen Nachbarstaat Bangladesch. Im Grenzgebiet sollen weitere Zehntausende Menschen nach Fluchtmöglichkeiten suchen. Rund eine Million Rohingyas leben im buddhistischen Myanmar, wo sie verfolgt und ausgegrenzt werden. Myanmarerkennt die teils seit Generationen im Land lebenden Muslime nicht als Staatsbürger an. Vergangene Woche überfielen militante Rohingyas Polizei- und Militärposten. Dabei und beim Gegenschlag der Sicherheitskräfte wurden Schätzungen zufolge rund 100 Menschen getötet, die meisten von ihnen Rohingyas. Bangladesch verstärkte daraufhin seine Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze. Es beherbergt nach eigenen Angaben bereits 400 000 Rohingyas, will aber keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen. dpa/dtj [paypal_donation_button]

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