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Das traditionelle Menü zum Ramadan: Das Fasten wird meistens mit einer Dattel beendet

Das traditionelle Menü zum Ramadan: Das Fasten wird meistens mit einer Dattel beendet

Wie sieht ein Menü in einer gewöhnlichen türkischen Familie im Ramadan aus? Wir haben für euch ein traditionelles Menü zusammengestellt.

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Von dtj-online8. Juni 2017
2 Min. Lesezeit
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Wenn kein Besuch ansteht, ist der Tisch für gewöhnlich dünn besiedelt. Man bereitet nur das „Nötigste“ zu. Nur so viel, dass man satt wird. So ist es auch im Ramadan. Auch wenn man 18 Stunden weder getrunken noch gegessen hat, ändert sich das Essverhalten nur geringfügig. Während man in der Fastenphase sich vornimmt, so einiges zu essen, schafft man letztendlich nur so viel, wie man es von sich kennt. Hier ein Blick auf das Menü eines gewöhnlichen türkischen Iftar-Tisches - wenn kein Besuch ansteht, versteht sich. In der türkischen Kultur wird das Fasten mit einer Dattel oder einem Schluck Wasser beendet. Diese Tradition ist auf das Verhalten des Propheten zurückzuführen (Sunna) und ist in allen muslimischen Kulturen mehr oder weniger anzutreffen. Das türkische „Entrée“ ist die Suppe. Oft wird „mercimek çorbası“ zubereitet. Das ist nichts anderes als die Linsensuppe. Selbstverständlich wird nicht jeden Tag Linsensuppe serviert. Alternativ dazu werden - immer rotierend - „yoğurt“ (Joghurt-Suppe), „tarhana“ (eine vergorene und getrocknete Mischung aus Mehl, Joghurt und Gemüse) oder „domates çorbası“ (Tomatensuppe) zubereitet. Was am Tisch nicht fehlen darf, ist der Salat. Der am häufigsten gegessene ist der „çoban salatası“ - der sogenannte Hirtensalat, bestehend aus Tomaten, Gurken, Zwiebeln und Käse. Auch hier stehen selbstverständlich Variationen zur Auswahl, mit einigen wenigen Zutaten zuzüglich - Eisbergsalat, Paprika oder Petersilie. Als Hauptgericht ist „fasülye pilav“ eines der Lieblingsgerichte der Türken. Das ist nichts anderes als Reis und Bohnen mit Fleisch. Es ist von den Tischen nicht wegzudenken. Alternativ zu „fasülye pilav“ werden häufig Gerichte mit Gemüse zubereitet. Auf dem Tisch sind an einigen Tagen zusätzlich „sarma“ (gefüllte Weinblätter mit Reis und Hackfleisch), „mantı” (gefüllte Teigtaschen mit Hackfleisch) oder Joghurt zu finden. Als Nachtisch stehen so einige Süßspeisen zur Auswahl. „Güllaç“ ist mit Abstand das beliebteste Dessert im Ramadan. Es ist der „Ramadan-Dessert“ schlechthin. Es ist ein Milchdessert mit Rosenwasser und wird fast ausschließlich im Ramadan zubereitet. Alternativ und eher bevorzugt ist „Baklava“ - Teigblätter mit Nüssen, Walnüssen oder Pistazien. Auch „tulumba tatlısı“ ist häufig anzutreffen. Ein Spritzgebäck in Zuckersirup, was in Öl ausgebacken wird.

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