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Letztes Mal? Turkish Airlines verlängert Flugstopp erneut

Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ihren Flugstopp wegen der Coronavirus-Pandemie erneut verlängert. Wie die Gesellschaft in der Nacht auf Donnerstag mitteilte, bleiben Inlandsflüge nun bis zum 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis zum 10. Juni. Zuvor war gepla

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Von dtj-online21. Mai 2020
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Die halbstaatliche türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines hat ihren Flugstopp wegen der Coronavirus-Pandemie erneut verlängert. Wie die Gesellschaft in der Nacht auf Donnerstag mitteilte, bleiben Inlandsflüge nun bis zum 4. Juni ausgesetzt, internationale Flüge bis zum 10. Juni. Zuvor war geplant gewesen, Verbindungen im Inland am 28. Mai wieder aufzunehmen. Die Billigfluglinie Pegasus teilte mit, sie habe ihre Flüge bis zum 3. Juni ausgesetzt. Der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge dürfen Turkish Airlines-Passagiere zukünftig außer Handtaschen kein Gepäck mehr in die Kabine mitnehmen. Die bisher erlaubte Handgepäck-Kilomenge wird demnach dem aufzugebenden Gepäck zugerechnet. Vorsitzender der Vereinigung türkischer Reisebüros: Hauptsaison dieses Jahr im Herbst Den Flugverkehr nach Deutschland hatte die Türkei am 21. März offiziell eingestellt. Es gab aber weiter kurzfristig kommerzielle Sonderflüge für in der Türkei hängengebliebene Deutsche. Dazu, ob es nach dem 10. Juni wieder Flüge geben wird, äußerte sich die Airline nicht. Es ist allerdings davon auszugehen. Denn die Türkei hofft im Juni wieder auf Besucher. Der Tourismus ist eine Haupteinkommensquelle für das Land, dessen Wirtschaft und Währung seit längerem schwächeln. Der Vorsitzende der Vereinigung türkischer Reisebüros (TÜRSAB), Firuz Bağlıkaya, rechnet damit, dass die Hauptsaison dieses Jahr im September und Oktober sein werde. Vereinzelt würden zwar ab Juli Urlauber kommen, eine Normalisierung im Tourismus sei aber erst für 2021 zu erwarten. Die Regierung hat in der Coronavirus-Krise bis zum Donnerstagabend rund 150 000 Infizierte gezählt sowie rund 4250 Tote. 115 000 Menschen seien genesen. dpa/dtj

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