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Türkei sucht weiterhin Montella-Nachfolger: Sergen Yalçın kurz vor Unterschrift?
Für die türkische Nationalmannschaft verläuft das Kalenderjahr 2026 bisher enttäuschend. Besonders das frühe WM-Aus wirkt noch nach. Foto: TFF

Türkei sucht weiterhin Montella-Nachfolger: Sergen Yalçın kurz vor Unterschrift?

Nach der Entlassung von Vincenzo Montella sucht der türkische Fußballverband einen Nachfolger. Samet Aybaba und Şenol Güneş galten als mögliche Übergangslösungen, Arda Turan als Wunschkandidat für eine dauerhafte Besetzung. Nun wird's wohl ein anderer.

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Von dtj-online20. Oktober 2026
1 Min. Lesezeit
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Im türkischen Fußballverband TFF ist nach der Entlassung von Nationaltrainer Vincenzo Montella die Frage der Nachfolge immer noch offen. Medienberichten vom Montag zufolge steht allerdings der frühere türkische Nationalspieler Sergen Yalçın kurz vor der Unterschrift. Zuletzt hieß es, dass der technische Nachwuchskoordinator Samet Aybaba für die verbleibenden Nations-League-Spiele als Interimstrainer die Nationalmannschaft übernehmen könnte. Auch der Name von Ex-Nationaltrainer Şenol Güneş fiel als Übergangslösung.

Eine Bestätigung vonseiten des Verbandes bezüglich einer Einigung mit Yalçın gibt es bisher aber nicht. Am 12. November steht das Nations League-Heimspiel gegen Belgien auf dem Programm, am 15. November gastiert die türkische Mannschaft in Frankreich. In den bisherigen vier Partien im Wettbewerb konnte das Team noch keinen Punkt holen. Ein Verbleib in der Nations League A ist nur noch theoretisch möglich. Montella wurde in der Folge entlassen. Eigentlich sollte der Vertrag mit dem Italiener bis 2028 laufen.

Interne Krise im TFF erschwert die Nachfolgersuche

Die Suche nach einer dauerhaften Lösung für die Nachfolge wird durch die Krise im TFF selbst erschwert. Dort waren mehrere Vorstandsmitglieder zurückgetreten, sodass eine außerordentliche Generalversammlung mit Neuwahlen erforderlich sein wird. Mit dieser ist jedoch erst 2027 zu rechnen, weshalb zuletzt vieles auf eine Übergangslösung hindeutet. Yalçın hingegen wäre durchaus eine größere und wahrscheinlich auch längerfristige Lösung, insbesondere dann, wenn in den Spielen gegen Belgien und Frankreich Zählbares herausspringen sollte.

Als Wunschkandidat für eine Dauerlösung gilt Arda Turan. Der frühere Nationalspieler und Barcelona-Star steht derzeit noch bis Sommer 2027 bei Schachtar Donezk unter Vertrag. Allerdings hat er erst Mitte der Vorwoche seinem derzeitigen Team „grenzenlose Loyalität“ geschworen. Bis auf Weiteres dürfte er dem TFF demnach nicht zur Verfügung stehen.

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