
Wirbelsturm in der Türkei endet tödlich
Containerteile fliegen umher, ein Kran stürzt um: Ein plötzlicher Wirbelsturm traf auf eine Baustelle im südtürkischen Antalya – mit leider tödlichen Folgen.
Ein Wirbelsturm ist am Dienstag über eine Baustelle im südtürkischen Antalya gefegt und hat vier Arbeiter das Leben gekostet. Der Sturm habe zwei Container, die als Unterkunft dienten, zerstört, teilte das Gouverneursamt mit. Ein weiterer Arbeiter sei verletzt worden.
Drei der Toten seien Syrer, sagte Provinzgouverneur Hulusi Şahin der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge. Einige Containerteile seien hunderte Meter weit geflogen. Außerdem sei ein Kran umgestürzt. Vier Menschen seien festgenommen worden, darunter der Besitzer der verantwortlichen Baufirma.
Wetterdienst gibt Unwetterwarnung heraus
In anderen Teilen Antalyas, wo im November die Weltklimakonferenz COP31 stattfinden soll, habe es keine Schäden gegeben. "Wir haben es hier mit einem äußerst ungewöhnlichen Naturereignis zu tun, denn aus keinem anderen Teil der Stadt wurden ein Sturm oder ein Wirbelsturm gemeldet. Die umliegenden Gebäude blieben unversehrt – doch genau an dieser Stelle trat ein Wirbelsturm auf, der zwei Container völlig zerstörte", so Şahin.
Der türkische Wetterdienst hat für den Südwesten und Teile des Westens eine Unwetterwarnung herausgegeben. In Istanbul wird erneut Starkregen erwartet. Erst vor rund zwei Wochen war es in der Millionenmetropole zu Überschwemmungen gekommen – mindestens acht Menschen kamen dabei ums Leben.
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dpa/dtj
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