Der jordanische König Abdullah II (l-r), der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nehmen am 13.12.2017 in Istanbul (Türkei) am Sondergipfel Islamischer Staaten teil. Eine Woche nach der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA hat in Istanbul ein Sondergipfel der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) begonnen. Foto: Kayhan A-Zer/Anadolu/Turkish Presidency/Handout/RHC/dpa
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Nach der Anerkennung Ost-Jerusalems als Hauptstadt Palästinas durch einen Sondergipfel islamischer Staaten hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erneut die UN um Unterstützung gebeten. US-Präsident Donald Trump hatte vor einer Woche Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkannt und damit Unruhen im Heiligen Land ausgelöst. «Wir werden uns an den UN-Sicherheitsrat wenden, damit dieser die Entscheidung auf Basis der UN-Charta aufhebt», sagte Abbas am Mittwoch in Istanbul. Außerdem würde die palästinensische Regierung bei der UN-Generalversammlung beantragen, Israel auszuschließen, da es internationale Gesetze verletze.

Zuvor hatte die Organisation für Islamische Kooperation (OIC) als Reaktion auf das umstrittene Vorgehen der USA Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines Palästinenserstaates anerkannt. «Wir verkünden, dass wir den Palästinenserstaat anerkennen, dessen Hauptstadt Ost-Jerusalem ist», zitierte die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu aus der Erklärung des Gipfels am Mittwoch in Istanbul. «Wir fordern die Welt dazu auf, Ost-Jerusalem als besetzte Hauptstadt eines Palästinenserstaates anzuerkennen.»

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dpa

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