ARCHIV: Teilnehmer einer Kurden-Demo protestieren am 27.01.2018 in Köln (Nordrhein-Westfalen) gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien. Foto: Marius Becker/dpa
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Fünf teils vermummte Demonstranten haben die Berliner Regierungs-Pressekonferenz unterbrochen. Sie riefen am Montag zu Beginn der Konferenz «Deutsche Panzer raus aus Kurdistan» und «Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt». Sie hielten eine Fahne der YPG hoch und forderten auf einem Transparent unter anderem «Waffenexport stoppen». Nach kurzer Zeit verließen die Demonstranten den Saal im Haus der Bundespressekonferenz, in dem Sprecher der Ministerien und Regierungssprecher regelmäßig Fragen von Journalisten beantworten. Die Konferenzleitung hatte zuvor gesagt, der Sicherheitsdienst sei unterwegs und die Polizei informiert.

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Bei der umstrittenen türkischen Militäroffensive in Nordsyrien gegen die YPG kommen Bildern zufolge auch Panzer vom Typ «Leopard 2A4» aus deutsche Produktion zum Einsatz. Bereits am Freitag hatten Demonstranten in Hamburg eine Veranstaltung mit Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) gestört. Als Reaktion auf die Syrien-Offensive der Türkei hat die Bundesregierung die Entscheidung über eine Nachrüstung türkischer «Leopard 2»-Kampfpanzer vergangene Woche auf Eis gelegt. 

Samstag löste Polizei Afrin-Demo vorzeitig auf 

Auch am Samstag wurde ein entsprechender Protestzug mit knapp 20.000 Teilnehmern in Köln vorzeitig aufgelöst. Trotz mehrerer Aufrufe wurden überall im Protestzug verbotene PKK-Fahnen und Öcalan-Bilder geschwenkt.

 

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dpa/dtj
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