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Brandanschlag auf Moschee in Dortmund

Zwei Unbekannte haben zwei Flaschen mit einer brennenden Flüssigkeit auf eine Ditib Moschee in Dortmund geworfen und das Gebäude leicht beschädigt. Ein Brandsatz zerbrach in der Nacht zu Montag an der Fassade, der zweite auf dem Boden vor der Moschee, berichtete die Polizei. Beide entzündeten sich.

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Von dtj-online21. Oktober 2019
2 Min. Lesezeit
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Zwei Unbekannte haben zwei Flaschen mit einer brennenden Flüssigkeit auf eine Ditib Moschee in Dortmund geworfen und das Gebäude leicht beschädigt. Ein Brandsatz zerbrach in der Nacht zu Montag an der Fassade, der zweite auf dem Boden vor der Moschee, berichtete die Polizei. Beide entzündeten sich. Als die Beamten eintrafen, war das Feuer bereits erloschen. An einem Fenster und einem Teil der Fassade sei geringer Sachschaden entstanden. Der Staatsschutz der Polizei prüfe, ob die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien Hintergrund der Tat sei, sagte ein Sprecher. Moschee gehört zur Ditib Bei dem betroffenen Gebäude handelt sich um eine Moschee der Türkisch-Islamischen Union Ditib im Norden Dortmunds. Die Ermittler suchen nun Zeugen. Die beiden Täter waren geflüchtet, nachdem ihr Versuch scheiterte, eine dritte Flasche zu werfen. Die Polizei stehe in engem Kontakt zu der betroffenen Gemeinde und richte «besondere Aufmerksamkeit» auf die Moscheen, betonte Polizeipräsident Gregor Lange laut Mitteilung. «Wir werden als Polizei alles tun, was möglich ist, um die Gemeinden zu schützen.» Die Moschee in Deutschland - Häufig Politischer Schauplatz statt Gotteshaus Sobald sich in der Türkei eine politische Entwicklung ereignet, eilen Politiker und Medien aus unterschiedlichen Lagern zu den Moscheen in Deutschland. Dort halten sie reden, oder demonstrieren. Journalisten suchen auf den Vorplätzen der Moscheen nach Pro und Contra Tönen. Auch Extremisten suchen sich Moscheen als Schauplätze aus. Viel zu häufig kommt es zu Anschlägen, wie in Dortmund erneut sichtbar wurde. Nicht nur die Moschee, auch die Synagoge. Zu oft Zielscheibe! Auch betroffen sind andere Gebetshäuser, wie das jüngste Beispiel in Halle gezeigt hat. Rechtsextremisten hatten in Halle eine Synagoge angegriffen und dabei zwei Unschuldige in den Tod gerissen. Mit dieser Aktion hätten wieder unschuldige Menschen sterben können. Die deutschen Sicherheitsbehörden zeigen sich nach wie vor überfordert. Nun bleibt erneut abzuwarten, wer hinter der Tat in Dortmund steckt. In Anbetracht der angespannten Lage sowohl in der deutschen Innenpolitik, als auch in der Türkei, könnte dieser Angriff von deutschen Rechtsextremisten, oder aber auch von militanten Gegnern der türkischen Militäroffensive stammen. dpa/dtj

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