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Eko Fresh will mehr auf türkische Herkunft setzen

Der Kölner Rapper Eko Fresh sieht sich in der deutschen Öffentlichkeit mit dem Klischee der türkischen Herkunft behaftet, will aber das Beste daraus machen. "Ich kenne die Türkei auch nur aus dem Urlaub oder dem Fernsehen", sagte er im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeigers". Wenn er etwa

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Von dtj-online25. Juli 2021
1 Min. Lesezeit
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Der Kölner Rapper Eko Fresh sieht sich in der deutschen Öffentlichkeit mit dem Klischee der türkischen Herkunft behaftet, will aber das Beste daraus machen. "Ich kenne die Türkei auch nur aus dem Urlaub oder dem Fernsehen", sagte er im Podcast "Talk mit K" des "Kölner Stadt-Anzeigers". Wenn er etwa zum türkischen Präsidenten Erdoğan befragt werde, frage er sich: "Warum wollt ihr das von mir wissen?" Eigentlich sei er doch nur ein Rapper. Allerdings erkenne Ekrem Bora, wie Eko Fresh mit bürgerlichem Namen heißt, auch Vorteile darin, in eine Schublade gesteckt zu werden: "Für normale Bands ist es schwer, im Fernsehen stattzufinden oder in irgendwelche Sachen reinzukommen, aber als Türke ging das immer", so der Kölner. Erinnerung an Song "Quoten-Türke" Deswegen habe er im Jahr 2013 auch den Song "Quoten-Türke" veröffentlicht. Er sei zu der Erkenntnis gekommen, dass sich die Gesellschaft Figuren auswähle, weil Menschen es sich gerne leicht machen. https://www.youtube.com/watch?v=-GKJjKW1oEA "Ich habe mich damit angefreundet und versuche, das Beste daraus zu machen, einen guten Einfluss zu nehmen auch auf heranwachsende Migranten", sagte der Rapper. Wenn er eine Integrations-Single herausbringe, erhalte diese meist automatisch mehr Öffentlichkeit als ein lediglich unterhaltsamer Song. dpa/dtj

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