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Ertrunkene Kinder auf der Flucht vor Erdogan: Flüchtlingsboot auf Grenzfluss zu Griechenland gekentert

Beim Kentern eines Flüchtlingsboots auf dem Grenzfluss Evros zwischen der Türkei und Griechenland sind drei Menschen ertrunken, darunter zwei Kinder. Die Suche nach etwa acht weiteren verschollenen Migranten gehe weiter, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag.Demnach hörten di

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Von dtj-online14. Februar 2018
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Beim Kentern eines Flüchtlingsboots auf dem Grenzfluss Evros zwischen der Türkei und Griechenland sind drei Menschen ertrunken, darunter zwei Kinder. Die Suche nach etwa acht weiteren verschollenen Migranten gehe weiter, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag.Demnach hörten die in der türkischen Grenzprovinz Edirne stationierten Soldaten Hilferufe und verständigten die Katastrophenschutzbehörde Afad. Nach Informationen des DTJ handelt es sich bei den ertrunkenen Menschen um eine türkische Familie. Neben der 36-jährigen Mutter Ayşe Abdürrezzak, sind demnach auch die 11 bzw. 3-jährigen Kinder Abdülkadir Enes Abdürrezzak und Halil Münir Abdürrezzak ums Leben gekommen. Das meldet auch die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Rettungskräfte hatten zunächst das beschädigte Boot gefunden, erst nach stundenlanger Suche konnten sie die Leichen bergen. Wegen der starken Strömung hätten die Helfer die Suche auf einen Umkreis von zwölf Kilometern ausgeweitet. Türkei nimmt nicht nur Flüchtlinge auf, sondern ist auch Fluchtursache Die Türkei hat nach offiziellen Angaben rund 3,5 Millionen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien aufgenommen. Doch weitere Tausende sind andererseits auf der Flucht vor den Repressalien der türkischen Regierung. Seit dem Putschversuch 2016 wurden mehr als 60.000 Menschen inhaftiert, knapp 150.000 Menschen verloren ihre Arbeit oder wurden vom Staatsdienst suspendiert, weil ihnen eine Verwicklung in den Putschversuch vorgeworfen wird. Das DTJ hat mit Menschen, die vor den Repressalien der türkischen Regierung geflohen sind, gesprochen und verarbeitet die Interview in der DTJ-Serie "Die Stimme der Folter".

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