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Ex-Fußballstar Şükür: "Politiker in der Türkei benutzen den Fußball"

Der frühere türkische Fußball-Nationalspieler Hakan Şükür hat schwere Vorwürfe gegen die Politik in seiner Heimat erhoben. "Die Politiker in der Türkei benutzen den Fußball für ihre Zwecke", sagte Şükür der "Bild am Sonntag". "Die Politik benutzt mich als bekanntesten Spieler der Türkei, der auch im

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Von dtj-online14. Juni 2021
2 Min. Lesezeit
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Der frühere türkische Fußball-Nationalspieler Hakan Şükür hat schwere Vorwürfe gegen die Politik in seiner Heimat erhoben. "Die Politiker in der Türkei benutzen den Fußball für ihre Zwecke", sagte Şükür der "Bild am Sonntag". "Die Politik benutzt mich als bekanntesten Spieler der Türkei, der auch im Volk populär ist, um Angst zu säen." Şükür floh vor einigen Jahren in die USA, in der Türkei wird nach ihm gefahndet. 2016 wurde sein Vermögen beschlagnahmt, es liefen auch Prozesse gegen den WM-Dritten von 2002. "Ich durchlebe immer noch schwere Zeiten, werde schikaniert, obwohl ich nichts getan habe. Das Gleiche macht das Regime auch mit anderen Menschen, die widersprechen, die ihnen nicht passen", berichtete der 49 Jahre alte Şükür. Auch Verwandte im Visier "Mit den Exempeln, die sie an uns statuiert haben, haben sie das Volk verängstigt." Auch seine Familie stehe in der Türkei unter großem Druck. "Mein Vater wurde zu einer Haftstrafe verurteilt, ohne jemals etwas verbrochen zu haben." https://www.youtube.com/watch?v=1DpCyNmZKzk In der Türkei wird dem früheren Profi von Galatasaray und Inter Mailand vorgeworfen, Anhänger von Fethullah Gülen und seiner Bewegung zu sein. Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan macht den in den USA lebenden Prediger Gülen für den Putschversuch 2016 verantwortlich, die Gülen-Bewegung gilt in der Türkei als Terrororganisation. Şükür hatte sich in der Vergangenheit offen zu seiner Gülen-Sympathie bekannt. Şükür forderte die "Solidarität der Sportwelt". Nur damit "können wir uns gegen das faschistische Regime aufbäumen", sagte er. dpa/dtj

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