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Güneş kritisiert türkische Spieler, will aber weitermachen

Der türkische Fußball-Nationaltrainer Şenol Güneş will trotz der enttäuschenden Auftritte seiner Mannschaft bei der EM nicht von seinem Amt zurücktreten. Seine Spieler kritisiert er indes scharf – und nennt Namen. "Wir müssen weitermachen, egal unter welchen Bedingungen", sagte der 69-Jährige am Don

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Von dtj-online9. Juli 2021
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Der türkische Fußball-Nationaltrainer Şenol Güneş will trotz der enttäuschenden Auftritte seiner Mannschaft bei der EM nicht von seinem Amt zurücktreten. Seine Spieler kritisiert er indes scharf – und nennt Namen. "Wir müssen weitermachen, egal unter welchen Bedingungen", sagte der 69-Jährige am Donnerstag in Istanbul. Knapp drei Wochen nach dem Vorrunden-Aus der Türkei mit drei Niederlagen in der Vorrunde präsentierte Güneş seine Turnier-Analyse, schloss persönliche Konsequenzen aber aus. Dafür kritisierte er etliche Spieler namentlich und mischte sich sogar in die Vereinsauswahl der Spieler ein. https://twitter.com/DeportesReports/status/1413080729114890251?s=20 Er räumte jedoch ein, dass die Leistung seiner Mannschaft bei dem Turnier eine "Enttäuschung" gewesen sei. "Es war ein Trauma für die Spieler", sagte der ehemalige Torwart. Die Auswahl werde aber daraus lernen, "damit wir dann unser großes Ziel erreichen können, die Qualifikation für die WM", sagte Güneş. In der WM-Qualifikation führt die Türkei ihre Gruppe mit sieben Punkten aus drei Spielen an. Kader-Auswahl in Kritik Die Türkei hatte das EM-Eröffnungsspiel gegen Italien 0:3 verloren und gegen Wales (0:2) und die Schweiz (1:3) weitere Niederlagen kassiert. Das Ausscheiden des WM-Dritten von 2002 als Gruppenletzter hatte harsche Kritik hervorgerufen. Vor allem Güneş war von den Medien als Verantwortlicher für das Scheitern ausgemacht worden. https://twitter.com/DeportesReports/status/1413076376534585345?s=20 "Şenol Güneş ist mit einer falschen Kaderauswahl, schlechtem Fußball, den er hat spielen lassen, und seiner Unfähigkeit, den Gegner zu entziffern, sitzen geblieben", schrieb die Sportzeitung "Fotomaç". dpa/dtj

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