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Regierungstreuer Journalist: Türkische Regierung wird ein Attentat auf Gülen verüben

Der regierungstreue Journalist Fatih Tezcan hat die Vermutung geäußert, dass die türkische Regierung ein Attentat auf den Prediger Fethullah Gülen verüben werde. Über Periscope sagte Tezcan, dass es unmöglich sei, dass der Staat keinen eingeweihten Vertrauten in Pennsylvania habe, wo Gülen seit 1999

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Von dtj-online2. September 2016
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Der regierungstreue Journalist Fatih Tezcan hat die Vermutung geäußert, dass die türkische Regierung ein Attentat auf den Prediger Fethullah Gülen verüben werde. Über Periscope sagte Tezcan, dass es unmöglich sei, dass der Staat keinen eingeweihten Vertrauten in Pennsylvania habe, wo Gülen seit 1999 im selbstgewählten US-Exil lebt. Dessen Stunde habe nun geschlagen, Gülen müsse bestraft werden, sofern die USA den Prediger nicht ausliefern sollten. Die türkische Regierung macht ihn und seine Bewegung für den Putschversuch verantwortlich, ohne bislang einen evidenten Beweis vorgebracht zu haben. Vergangene Woche wurde erstmals ein offizieller Auslieferungsantrag gestellt. Darin geht es allerdings nicht um Gülens Verwicklung in den Putschversuch vom 15. Juli, sondern um andere Vorwürfe, die aus der Zeit davor stammen. https://www.youtube.com/watch?time_continue=49&v=eqUp0TP7GrU Wie ernstzunehmend diese Aussagen sind, bleibt unklar. Tezcan wartete in der Vergangenheit immer wieder mit gewagten Thesen auf. Er gilt aufgrund seiner Regierungsnähe allerdings als gut informiert. "Sie werden in zwei Quadratmeter großen Löchern sterben wie Kanalratten" Die Hizmet-Bewegung von Gülen ist in der Türkei weitgehend zerschlagen, dennoch werden tatsächliche und vermeintliche Anhänger weiterhin verfolgt. Minister, die die Verfolgung nach Geschmack von Präsident Recep Tayyip Erdoğan offenbar nicht intensiv genug betreiben, werden ersetzt. Wie die Vorgehensweise der Regierung gegen die Bewegung aussieht, umschrieb wenige Tage nach dem 15. Juli Wirtschaftminister Nihat Zeybekçi mit diesen Worten: "Wir werden sie so hart bestrafen, dass sie flehen werden: 'Lasst uns sterben, damit wir erlöst werden!' Wir werden sie in so tiefe Löcher werfen, dass sie kein Sonnenlicht mehr sehen, solange sie atmen. 'Tötet uns', werden sie uns anflehen. Selbst wenn wir sie hinrichteten, fände mein Herz keinen Frieden. Sie werden in zwei Quadratmeter großen Löchern sterben wie Kanalratten."

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