Die Überreste des Istanbuler Clubs Reina liegen am 22.05.2017 am Ufer des Bosporus in Istanbul (Türkei). Knapp fünf Monate nach dem Terrorangriff auf den Club in der Silvesternacht haben die türkischen Behörden das Lokal weitgehend abgerissen. Die Istanbuler Stadtverwaltung teilte mit, Teile des Gebäudes hätten gegen Vorschriften verstoßen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Bagger Abrissarbeiten ausführten. Foto: Lefteris Pitarakis/AP/dpa

Knapp fünf Monate nach dem Terrorangriff auf den Club Reina in der Silvesternacht in Istanbul haben die türkischen Behörden das Lokal weitgehend abgerissen. Die Istanbuler Stadtverwaltung teilte am Montag mit, Teile des Gebäudes hätten gegen Vorschriften verstoßen. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Bagger Abrissarbeiten ausführten. Nach dem Angriff mit 39 Toten war der berühmte Club am Bosporusufer nicht mehr eröffnet worden.

Der Hauptverdächtige hatte die Tat nach seiner Festnahme gestanden und angegeben, im Auftrag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) gehandelt zu haben. Der IS hatte den Anschlag für sich reklamiert. Die Staatsanwaltschaft fordert für den mutmaßlichen Täter 40 Mal lebenslange Haft. Der Prozess soll im Dezember beginnen.

dpa