Türkei Urlaub zu Corona-Zeiten.
Ölüdeniz in Fethiye. Foto: shutterstock.com

Es ist wieder soweit: Deutschland hat eine Corona-bedingte Reisewarnung für die gesamte Türkei verhängt. Ab dem 9. November tritt die neue Regelung in Kraft. Sie betrifft auch die beliebten Urlaubsregionen Aydın, Izmir, Muğla und Antalya.

Wegen der Covid-19-Pandemie setzt die Bundesregierung die Reisewarnung für die gesamte Türkei wieder in Kraft. Ab dem 9. November soll sie gelten. Die bislang zugänglichen Touristenregionen Aydın, Izmir, Muğla und Antalya am Mittelmeer verlieren ihre Ausnahmeregelung ab dem 8. November, teilte das Auswärtige Amt mit.

Strenge Auflagen helfen nicht

Das ist bitter. Denn die vier Urlaubsregionen in der Türkei sind aktuell die einzigen außerhalb Europas, vor denen nicht gewarnt wird. Und für die Türken sind die Urlauber aus Deutschland besonders wichtig. Im vergangenen Jahr kamen etwa fünf Millionen deutsche Touristen ins Land.

Nach dem langen Tauziehen um Ausnahmeregelungen im Frühjahr und Sommer trifft das De-Facto-Reiseverbot die ohnehin schwächelnde türkische Wirtschaft hart. Die Türkei hatte damals die Bedenken der Bundesregierung mit strengen Auflagen und Hygienekontrollen entkräftet.

Fast 39.000 aktive Covid-19-Fälle in der Türkei

Ausschlaggebend für die neuerliche Reisewarnung ist die Pandemie-Entwicklung im Land. Die Johns Hopkins University (Stand: 28. Oktober 2020) zählte bislang insgesamt 366.208 bestätigte Coronavirus-Infektionen in der Türkei. Knapp 10.000 Menschen starben an dem Virus.

Aktuell gibt es in der Türkei fast 39.000 aktive Fälle. Mehr als 317.000 Menschen haben eine Covid-19-Infektionen überstanden. Bis Urlauber wieder unbeschwert in die Türkei reisen dürfen, könnte noch viel Zeit vergehen. Sie hofft, dass es kommenden Sommer wieder soweit ist.