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Immobilienkrise in der Türkei: Studierende eröffnen Protestlager

Studierende in der Türkei demonstrieren gegen die Immobilienkrise im Land. Aus Protest schlafen sie in öffentlichen Parks und auf der Straße – zum Unmut Ankaras. Die Hintergründe. Öffentlicher Druck bringe den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hoffentlich zum Handeln, sagte Mert Batur, Sprecher der I

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Von dtj-online24. September 2021
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Studierende in der Türkei demonstrieren gegen die Immobilienkrise im Land. Aus Protest schlafen sie in öffentlichen Parks und auf der Straße – zum Unmut Ankaras. Die Hintergründe. Öffentlicher Druck bringe den Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hoffentlich zum Handeln, sagte Mert Batur, Sprecher der Initiative "Wir finden keinen Unterschlupf", am Donnerstag. Die Protestierenden fordern etwa mehr Wohnheimplätze, Finanzhilfen und Preisregulierungen für private Wohnheime. Die Immobilienpreise sind in der Türkei wie in vielen anderen Ländern auch in den vergangenen Jahren stark in die Höhe gegangen, "seit Beginn der Pandemie um etwa 50 bis 60 Prozent", sagte der Stadtplaner Osman Balaban von der Odtü-Universität in Ankara. Immer mehr Menschen studierten, Plätze in Wohnheimen seien knapp. Erdoğan will sich bald kümmern "Ich wohne anderthalb Stunden vom Campus entfernt und teile mir die Wohnung mit zwei anderen, um die Miete zahlen zu können", sagte Batur. Viele Studierende seien in einer ähnlichen Situation. Balaban zufolge stehe zwar viel Wohnraum zur Verfügung – der sei aber nur für Haushalte mit hohem Einkommen erschwinglich. https://twitter.com/barinamayanlar/status/1441123076809232389?s=20 Das Innenministerium warf den Studierenden vor, "Lügen" zu verbreiten. Erdoğan sagte, er werde sich bald um das Thema kümmern, Studenten in der Türkei gehe es aber besser als jemals zuvor. dpa/dtj

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