Zehn Kultur- und Naturdenkmäler in der Türkei wurden zur Vorschlagsliste des UNESCO-Weltkulturerbes hinzugefügt.

Kultur- und Tourismusminister Ömer Çelik sagte, dass die UNESCO sein Ministerium am 23. April darüber informiert habe. „Damit ist die Anzahl unseres Kulturerbes auf der Vorschlagsliste der UNESCO auf 62 gestiegen. Wie Sie wissen, haben wir die Möglichkeit, jedes Jahr zwei weitere Sehenswürdigkeiten auf der Liste zu ergänzen. Von nun an werden wir uns darum bemühen, dies beizubehalten“, so Çelik.

In der Vorschlagsliste der UNESCO werden Stätten eingetragen, die die jeweiligen staatlichen Stellen für geeignet halten, um in die Liste der Welterbestätten aufgenommen zu werden. Ein Komitee kommt in regelmäßigen Abständen zusammen, um über eine Aufnahme zu entscheiden.

Zum UNESCO-Welterbe in der Türkei gehören aktuell 13 Kultur-Welterbestätten, zwei davon sind außerdem Naturerbestätten.

Diese 10 Sehenswürdikeiten wurden für die Vorschlagsliste nominiert:

– Kirche zum Heiligen Kreuz (auch Akdamar-Kirche) in Van/Akdamar

– Yıldız-Palast in Istanbul

– Theater und Aquädukte der antiken Stadt Aspendos in Antalya

– Ashab-ı Kehf-Külliye (Islamisch-Osmanischer Sozialkomplex) in Afşin/Kahramanmaraş

– Historische Gildestadt Mudurnu in Bolu

– Berg Harşena und die Felsengräber der pontischen Könige in Amasya

– Bergiges Phrygien in Kütahya-Eskişehir-Afyon

– Antike Stadt Stratonikeia in Muğla

– Brücke von Uzunköprü/Edirne

– Grab von Ismail Fakirullah und sein Licht-Refraktions-Mechanismus in Tillo/Siirt