Türkei verstärkt nach Abschuss von Raketen erneut ihre Luftabwehr
Die Türkei verhält sich im Iran-Krieg neutral. Doch schon drei Mal wurden an der Grenze des NATO-Landes Raketen abgefangen. Die Flugabwehr wird nun weiter verstärkt. Nach dem Abschuss von drei Raketen verstärkt die Türkei erneut ihre Flugabwehr. In der südtürkischen Provinz Adana werde zusätzlich ein Patriot-Raketenabwehrsystem stationiert, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums auf dem NATO-Stützpunkt Incirlik in Adana mit. Es soll demnach vom US-Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz dorthin verlegt werden. Es war zunächst unklar, welches Land das System zur Verfügung stellt. Seit dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar wurden bereits drei Raketen, vermutlich aus dem Iran, von einem NATO-Abwehrsystem an der Südgrenze in der Türkei abgefangen, zuletzt am Freitag. Sirenen waren Medienberichten zufolge am NATO-Stützpunkt Incirlik zu hören gewesen, wo auch US-Soldaten stationiert sind. Bereits vergangene Woche hatte die Türkei ihre Verteidigung verstärkt und ein zusätzliches Raketen-Abwehrsystem in der osttürkischen Provinz Malatya stationiert. Der Iran dementiert bislang, die Raketen abgeschossen zu haben. dpa/dtj
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