Nach Kurden-Referendum im Irak
Archiv-Foto: -/Pool Turkish Military/AP/dpa
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Der Irak hat die Türkei vor einem Einmarsch ihrer Truppen in sein Staatsgebiet gewarnt. Der Irak werde auf seinem Boden keine Präsenz irgendwelcher Kräfte zulassen, die Militäroperationen ausführten, sagte der irakische Außenminister Ibrahim al-Dschafari am Mittwoch in Bagdad. Dort traf er den türkischen Vize-Außenminister Ahmet Yildiz. «Wir lehnen die Verletzung der irakischen Grenze durch türkische Kräfte entschieden ab», sagte Al-Dschafari weiter.

Nach der Einnahme der nordwestsyrischen Stadt Afrin hatte der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan mit einer Ausweitung der Offensive bis in den Nordirak gedroht. Dort werde man die «Terrorcamps» der Terrororganisation PKK «wenn nötig anhaltend unter Kontrolle bringen». Die PKK hat in Nordiraks Kandil-Bergen ihr Hauptquartier und auch im dortigen Sindschar Stellungen. «Wir würden sofort eines Nachts urplötzlich in Sindschar einmarschieren und es von der PKK säubern», sagte Erdogan.

Streit um türkische Militärbasis in Baschika

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Al-Dschafari rief die Türkei zudem erneut auf, ihre im nordirakischen Kurdengebiet stationierten Truppen abzuziehen. Bagdad und Ankara streiten sich seit langem um eine türkische Militärbasis in Baschika. Die türkischen Soldaten bildeten dort in der Vergangenheit lokale sunnitische Kräfte im Kampf gegen die Terrormiliz IS aus und unterstützen auch kurdische Peschmerga-Kämpfer.

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dpa/dtj
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