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Türkischer Zoll findet eine Tonne Kokain im Hafen von Mersin

Türkische Zollbeamte haben im Hafen der südtürkischen Stadt Mersin eine Tonne Rauschgift entdeckt. Es sei die größte Beschlagnahmung, die es in der Türkei je gegeben habe, teilte Handelsminister Mehmet Muş auf Twitter mit. Darunter postete er ein Foto mehrerer gestapelter brauner Pakete und gratulie

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Von dtj-online17. Juni 2021
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Türkische Zollbeamte haben im Hafen der südtürkischen Stadt Mersin eine Tonne Rauschgift entdeckt. Es sei die größte Beschlagnahmung, die es in der Türkei je gegeben habe, teilte Handelsminister Mehmet Muş auf Twitter mit. Darunter postete er ein Foto mehrerer gestapelter brauner Pakete und gratulierte den Einsatzkräften zur ihrer Arbeit. Über den Ursprungsort der Drogenlieferung und den genauen Fundort war zunächst nichts bekannt. Zuletzt hatte der Mafiaboss Sedat Peker in seinen Enthüllungsvideos behauptet, dass einige hochrangige türkische Politiker und ihre Söhne in Kokain-Geschäfte verwickelt seien. Knapp fünf Tonnen für die Türkei bestimmtes Kokain seien vor wenigen Monaten in Mexiko beschlagnahmt worden. Als Empfänger ist in Kolumbien eine Chemie-Firma genannt worden, die Mehmet Ağar und anderen Personen aus AKP-Kreisen gehöre. Peker warf der Regierung vor, trotz der schweren Vorwürfe nichts gegen die besagte Empfänger-Firma unternommen zu haben. „Warum tut ihr nichts? Uns hättet ihr für eine falsche Rechnung bei 4,9 Tonnen Bulgur belangt. Wir reden hier von 4,9 Tonnen Kokain! Aber die Drogenfahndung schickt ihr zu mir. Bei Gott, ich kann das nicht verstehen.“ Der Staat habe sich zum Spielball des „Tiefen Staates“ gemacht. dtj/dpa

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