Tsipras: Abbruch der EU-Türkei-Verhandlung wäre strategischer Fehler

A handout photo provided by the Austrian Bundeskanzleramt (BKA) on 04 February 2016 of Austrian Chancellor Werner Faymann (C-R, standing) during a meeting with EU Council President Donald Tusk (L), Dutch Prime Minister Mark Rutte (2-L) Greek Prime Minister Alexis Tsipras (3-L), German Chancellor Angela Merkel (2-R) and Turkish Prime Minister Ahmet Davutoglu (R) on the sidelines of the Syria Conference in London, Britain, 04 February 2016. Others are not identified. Britain and the four other co-hosts of the international donors conference - Germany, Norway, Kuwait and the United Nations - hope that participants will pledge about 9 billion dollars to help 13.5 million people in Syria and 4.4 million refugees in neighbouring states. EPA/CHRISTIAN HOFER/BUNDESKANZLERAMT/
Ein Abbruch der Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Türkei wäre nach Ansicht des griechischen Regierungschefs Alexis Tsipras «ein taktischer und strategischer Fehler». Es wäre ein Geschenk für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan», sagte Tsipras am Sonntag im griechischen Fernsehen (ERT). Die Türkei sei eine starke Macht in der Region und spiele eine wichtige Rolle für die Sicherheit. Griechenland werde in der EU weiterhin die Position vertreten, dass die Verhandlungen der EU mit der Türkei fortgesetzt werden müssten. Gegenteilige Äußerungen in Berlin seien im Kontext des Bundestagswahlkampfes zu sehen.
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