Timsah Arena: Die Türkin Ebru Topçu (Mitte, l.) und Deutschlands Lina Magull kämpfen vor dem Tor um den Ball. Foto: Seskim/dpa

Die türkische Frauen-Fußballnationalmannschaft unterlag am Samstag gegen den letzten EM-Finalisten Deutschland. Die Gäste garantierten damit die Qualifikation für die WM.

Schweißtreibende Arbeit statt spielerischer Zauber wie beim Hinspiel: Deutschlands Fußballerinnen haben mit einem glanzlosen 3:0 (0:0) in der Türkei vorzeitig das Ticket für die Weltmeisterschaft 2023 gelöst. Felicitas Rauch per Handelfmeter in der 57. Minute, Klara Bühl (59.) und Lea Schüller (77.) trafen nach der Pause für das deutsche Team, das sich gegen einen destruktiven und defensiven Gegner lange schwer tat.

„Wir sind sehr glücklich. Wir hatten uns die Qualifikation vorgenommen, auch wenn es ein hartes Stück Arbeit war“, sagte Kapitänin Alexandra Popp. Ähnlich bewertete Torschützin Bühl das zähe Anrennen gegen die tiefstehenden und kämpferisch gut eingestellten Türkinnen: „Das war ein typischer Arbeitssieg. Wir hätten einige Dinge besser machen können. Es war aber auch enorm schwierig, Lösungen zu finden.“

https://twitter.com/MilliTakimlar/status/1566105493457833984?s=20&t=ytO0mWwWZ76O98QiQk7-AQ

Kleiner Lichtblick: Bisher knappste Niederlage gegen Deutschland

Mit diesem Ergebnis blieben die Türkinnen, die im neunten Gruppenspiel ihre fünfte Niederlage in der Gruppe hinnehmen mussten, mit 10 Punkten auf dem 4. Platz.

Gegen Deutschland war es übrigens im sechsten Spiel die sechste, allerdings auch die bisher knappste Niederlage. Die niederschmetternde Torbilanz dabei: 1:51. Das Hinspiel etwa ging mit 0:8 verloren. Besser will es das Team von Trainerin Necla Güngör nun am Dienstag machen. Dann geht es weiter mit der Partie in Portugal.

dtj/dpa