Weghorst gab nach der Saison an, nicht für Burnley in der zweiten englischen Liga spielen zu wollen. Künftig versucht er sein Glück in der Türkei. Auch bei Eintracht Frankfurt war er im Gespräch. Foto: Beşiktaş

Der ehemalige Wolfsburger Wout Weghorst wechselt zum türkischen Top-Club Beşiktaş.

Der Club teilte am Dienstag mit, dass der niederländische Nationalspieler für die kommende Saison 2022/23 auf Leihbasis vom Premier-League-Absteiger FC Burnley komme. Angaben zu einer möglichen Kaufoption wurden nicht gemacht. Der „kicker“ hatte jüngst von einer in Höhe von 14 Millionen Euro berichtet. Der 29-jährige Weghorst war Anfang des Jahres nach dreieinhalb Jahren beim VfL Wolfsburg nach Burnley gewechselt und abgestiegen. Dort hat er noch einen Vertrag bis Juni 2025.

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Für Wolfsburg erzielte der Stürmer in 118 Begegnungen respektable 59 Tore. Sein neuer Verein aus Istanbul wird vom früheren Bremen- und Bayern-Profi Valerien Ismael trainiert. Am Samstag kommt es in Innsbruck, wo Beşiktaş und Werder Bremen derzeit ein Trainingslager abhalten, zu einem Testspiel der beiden Teams.

Fifpro warnt vor Wechseln in die Türkei

Währenddessen hat die Internationale Spielergewerkschaft Fifpro ihre Mitglieder vor Transfers nach Algerien, China, Libyen, Rumänien, Saudi-Arabien, in die Türkei und die zweite griechische Fußball-Liga gewarnt. In diesen Ländern komme es zu systematischen und weit verbreiteten Vertragsverletzungen, teilte Fifpro am Dienstag mit.

In Rumänien und der Türkei seien Vertragsverletzungen mehrerer Clubs – darunter Gehaltsausfälle – nach wie vor ein langjähriges und wiederkehrendes Problem. Gerade in Rumänien sei es zu einer erhöhten Zahl an Insolvenzverfahren gekommen. In Griechenlands Fußball-Unterhaus hätten Vereine den Betrieb eingestellt, ohne ihre Schulden zu begleichen.

dpa/dtj