Symbolfoto: Migranten sitzen in einem Fiberglasboot im Mittelmeer. Foto: Francisco Seco/AP/dpa

Nach dem Untergang eines Bootes mit Migranten nahe der griechischen Ferieninsel Rhodos werden Dutzende Menschen vermisst.

Wie ein Sprecher der Küstenwache im griechischen Rundfunk am Mittwoch weiter mitteilte, konnten bislang 29 Menschen aus den Fluten gerettet werden. Insgesamt sollen jedoch nach Angaben der Geretteten rund 80 Menschen an Bord des untergegangenen Bootes rund 40 Seemeilen südlich von Rhodos gewesen sein, fügte der Sprecher hinzu.

Die Rettungsaktion werde durch Winde der Stärke sechs erschwert. An der Such- und Rettungsaktion nehmen neben Patrouillenbooten der Küstenwache ein Schiff der griechischen Kriegsmarine, drei vorbeifahrende Frachter und ein Hubschrauber teil. Die meisten der geretteten Menschen – alle Männer – stammen aus Afghanistan, hieß es weiter seitens der Küstenwache.

Das Boot war den Behörden zufolge in der Türkei gestartet und sollte die Menschen nach Italien bringen. Entlang dieser langen und wegen der Winde sehr gefährlichen Route kommt es auf den oft veralteten Booten immer wieder zu Schäden. In diesem Jahr wurden bereits etliche Boote manövrierunfähig, schlugen Leck oder liefen auf Grund. Dabei kamen auch Menschen ums Leben.

dpa/dtj